Erste Schritte mit dem digitalen Lehrerkalender Eduplanio

veröffentlicht von: Ralf

Öffnest du Eduplanio zum ersten Mal, begrüßt dich eine blankgefegte Wochenübersicht. Der Stundenplan bleibt leer, Aufgaben müssen erst angelegt werden und ein Klick auf die Stoffverteilungspläne fördert nur den Hinweis zu Tage, dass du für den gewählten Zeitraum noch keine Daten eingetragen hast. Alles logisch, alles keine Überraschung: Schließlich musst du die App erst mit den richtigen Informationen füttern, damit sie dir mehr anzeigen kann. Aber keine Sorge, die Ersteinrichtung ist simpel und in wenigen Minuten erledigt. Ich zeige dir, wie du am besten loslegst und was du nicht tun solltest, wenn du einen reibungslosen Start haben möchtest.

Eduplanio ist keine normale Kalender-App

Tatsächlich wäre der größte denkbare Fehler, zu versuchen, direkt in der Wochenplan-Ansicht Unterrichtsstunden und Termine einzutragen und ihnen Aufgaben zuzuweisen. Die Verwaltung des Stundenplans, von Terminen und To-Do-Listen sind zwar Kernfunktionen von Eduplanio, wirklich gut klappt das aber nur, wenn du der App zuerst mitteilst, welche Fächer du unterrichtest und wie dein aktueller Stundenplan aussieht.

Hat Eduplanio diese Informationen nicht, kannst du in der Wochenübersicht lediglich Termine anlegen, die jeweils nur genau für den Tag und die Stunde gelten, in der du sie eingetragen hast. Du müsstest also Woche für Woche jede einzelne Unterrichtsstunde händisch anlegen. Das wäre nicht nur unglaublich aufwendig, du müsstest auch auf die farbliche Markierung der einzelnen Fächer und damit auf ein gutes Stück Übersichtlichkeit verzichten.

Was bei einer normalen Kalender-App funktioniert, wäre hier deshalb der falsche Weg. Bevor du dich also ans Eintragen von Terminen und Anlegen der To-Do-Listen machst, nimm dir ein paar Minuten, um Eduplanio korrekt einzurichten. So geht es:

1. Wechsle in die Stundenplan-Ansicht

Eduplanio ist in mehrere Ansichten unterteilt. Die Standardansicht, die sich auch öffnet, wenn du die App öffnest, ist der Wochenplan mit den Informationen zur aktuellen Woche. Hier wirst du den größten Teil der Arbeit in Eduplanio erledigen. Für die Einrichtung ist allerdings die Stundenplan-Ansicht die richtige Anlaufstelle. Unter dieser verwaltest du deine Fächer und deine Stundenpläne. Wechsle also zuerst über die obere Menüleiste dorthin.

Die Stundenplan-Ansicht ist zweigeteilt. Im oberen Bereich kannst du deine Schulfächer eintragen und festlegen, mit welcher Farbe sie in der Wochenübersicht angezeigt werden sollen. Darunter findest du deine - noch leere - Stundenplanverwaltung. Dort trägst du neue Stundenpläne ein, kannst bereits angelegte bearbeiten und dir alte Pläne anschauen, sollte das nötig sein.

2. Trag deine Fächer ein​

Beginne damit, deine Fächer anzulegen. Gib dafür ein Fachkürzel an (beispielsweise "Ge" für Geschichte oder "De" für Deutsch) und wähle eine Farbe aus, mit der Stunden in diesem Fach in der Wochenübersicht angezeigt werden sollen. Klicke dann auf "Anlegen". Anschließend taucht der neue Eintrag in der Fachübersicht auf. Sind alle Fächer gespeichert, kannst du mit deinem Stundenplan weitermachen.

Diese Reihenfolge einzuhalten ist übrigens wichtig. Damit du einen Stundenplan eintragen kannst, musst du mindestens ein Fach angelegt haben. Andernfalls meldet Eduplanio einen Fehler, wie es im unten stehenden GIF zu sehen ist.

3. Leg einen Stundenplan an

Weiter geht es mit dem Stundenplan. Hier klickst du auf "Plan anlegen", gibst deinem Plan ein Datum, ab dem er gültig ist, und trägst deine Stunden ein. Dafür klickst oder tippst du auf ein freies Stundenfeld in der Woche, wodurch sich ein kleines Formular öffnet. Trage hier die Klasse ein, in der du unterrichtest, und wähle das Fach aus dem Drop-Down-Menü aus. Hier stehen nun die Fächer zur Auswahl, die du vorher angelegt hast. Sind alle Stunden drin, speicherst du den Plan und kannst in die Wochenübersicht zurückkehren (Menüpunkt "Wochenplan").

Wichtig: Die Stundenplan-Ansicht dient tatsächlich nur dazu, deine festen Stundenpläne zu verwalten. Ergeben sich kurzfristige Änderungen wie Vertretungs- oder Ausfallstunden, trägst du diese über den Wochenplan ein. Ändert sich dein Plan dauerhaft, macht es hingegen Sinn, einen neuen Stundenplan anzulegen. Zwar lassen sich bestehende Pläne bearbeiten, diese Änderungen greifen dann aber auch rückwirkend bis zu dem Datum, ab dem der Plan ursprünglich gültig war. Die Bearbeiten-Funktion dient in erster Linie dazu, etwaige Fehler korrigieren zu können.

4. Eduplanio ist startklar

Mit dem Speichern des Stundenplans ist Eduplanio grundsätzlich einsatzbereit und du kannst Vorteile wie die selbstsortierenden To-Do-Listen für dich nutzen, die intelligent auf Änderungen am Stundenplan reagieren. Hast du etwas mehr Zeit, kannst die Einrichtung noch ausweiten. Legst du zum Beispiel ein Schuljahr an und trägst deine Ferien ein, setzt Eduplanio den Unterricht für die freie Zeit automatisch auf Ausfall. Du erhältst außerdem die Möglichkeit, Stoffverteilungspläne zu verwalten und dir deine geplanten Inhalte für die jeweilige Woche in der Wochenübersicht anzeigen zu lassen. Um Eduplanio als To-Do-App für die Schule zu verwenden, ist das zwar nicht nötig, aber es kann dir den Arbeitsalltag deutlich erleichtern, wie dieser Erfahrungsbericht zeigt.

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