Wochenplan versus Stundenplan in Eduplanio: Was sie unterscheidet, was sie verbindet

veröffentlicht von: Ralf

Besuchst du Eduplanio zum ersten Mal, begrüßt dich nach dem Öffnen der App eine weitestgehend leere Seite. Diese besteht aus einem Kalender, der die aktuelle Woche zeigt, und zwei Listen für Aufgaben. Dabei handelt es sich um die Hauptansicht, auch als Wochenplan bezeichnet. Dass hier nichts angezeigt wird, ist keine große Überraschung. Schließlich müssen die Daten erst eingetragen werden. Dafür gibt es neben dem Wochenplan zusätzlich die Stundenplan-Ansicht. In beiden Bereichen lassen sich Unterrichtsstunden und Termine anlegen. Ihre Zwecke sind allerdings komplett verschieden. Das kann im ersten Moment verwirrend sein, sorgt aber dafür, dass du mit Eduplanio im Schulalltag effizienter arbeiten kannst als mit einer normalen Kalender-App. Du musst nur wissen, welche Anlässe in den Wochenplan gehören und für was der Stundenplan gedacht ist.

Termine sind der Schule nicht gleich Termine

In der Schule gibt es ganz verschiedene Arten von Terminen. Die häufigste ist die normale Unterrichtsstunde, gefolgt von Vertretungen. Es gibt aber auch Dinge wie Elterngespräche, Fachbereichssitzungen, Dienstberatungen oder Weiterbildungen. Der große Unterschied: Während der normale Unterricht sich Woche für Woche wiederholt, stehen andere Termine nur alle paar Wochen an oder werden komplett individuell angesetzt. Das spiegelt sich in der Art wieder, wie Eduplanio sie verwaltet.

Eduplanio funktioniert anders als eine normale Kalender-App. Würdest du in einer solchen deinen Stundenplan hinterlegen wollen, müsstest du jede einzelne Stunde als Termin an- und zusätzlich festlegen, dass es sich um ein sich wöchentlich wiederholendes Ereignis handelt. Anschließend könntest du den Plan Woche für Woche anpassen, wenn sich Änderungen ergeben. Das würde grundsätzlich funktionieren, wäre aber unnötig aufwendig.

Eduplanio trennt, was logisch nicht zusammengehört

Einfacher ist es mit dem Ansatz des digitalen Lehrerkalenders: Um dir das Leben beim Verwalten deines Stundenplans zu erleichtern, gibt es in Eduplanio die Stundenplan-Ansicht. Trägst du hier etwas ein, geht die App davon aus, dass es sich jede Woche wiederholt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um normalen Unterricht handelt oder einen anderen Termin, der bei dir wöchentlich am gleichen Tag ansteht. Dieser feste Plan bildet dann die Basis für deinen Wochenplan. Alles, was im Stundenplan steht, taucht auch in deiner Wochen-Übersicht auf.

Dass du gleichzeitig im Wochenplan Stunden und Termine anlegen und bearbeiten kannst, ist dem Umstand geschuldet, dass sich der Stundenplan Woche für Woche verändern kann. Stunden fallen aus, Vertretungen und andere Termine kommen dazu. Weil diese einmalige Ereignisse sind, wäre es unsinnig, sie zum Teil des festen Stundenplans zu machen. Denn dann müsstest du sie wieder löschen, bevor du in die nächste Arbeitswoche startest. In Eduplanio trägt man sie deshalb im Wochenplan ein.

Zwei Kalender, zwei unterschiedliche Zwecke

Hier liegt der entscheidende Unterschied: Änderungen am Stundenplan werden automatisch wöchentlich wiederholt, Änderungen am Wochenplan gelten nur für den jeweiligen Tag. Zwar wäre es theoretisch möglich, die Stundenplan-Ansicht komplett zu ignorieren und alle Einträge nur im Wochenplan vorzunehmen. Dann müsstest du diese Arbeit aber für jede Woche wiederholen, was unnötig viel Zeit kosten würde. Deinen regulären Unterricht und wöchentlich wiederkehrende Termine trägst du deshalb in den Stundenplan ein. Alles, was in einer Woche zusätzlich anfällt, wird über den Wochenplan verwaltet.